Der Übergang von Oktober auf November, ist eine ganz besondere Zeit, in der wir viel erleben dürfen.
Nicht nur die Jahreszeit wechselt von goldenem Sonnenschein in Nebel, Regen und Dunkelheit, auch die Zeitqualität ist eine ganz spezielle.
Unterschiedliche Gefühle kommen in uns auf, von Höhen und Tiefen, Trauer und Freude, Tod und Neuanfang, Angst und Mut, Ruhe und Kraft, Zerbrechlichkeit und Stärke ... -um nur einige von Vielen zu nennen.
Auch gibt es in diesen Tagen viele Feste und Bräuche, welche wir heute zum Großteil noch immer feieren, wenn auch meist in abgewandelter Form.

Schüssel mit Rauch bei der Eröffnung in Schloss Neubruck
Stephen Hawking Blog

Samhain
Schon vor Christi Geburt, in der Nacht von 31.Oktober auf 1.November, feierten die Kelten ihr Neujahrsfest welches sie Samhain nannten. Es ist der Beginn der Dunklen Zeit, der Winterzeit.
Die Menschen fürchteten sich vor bösen Wesen aus der Unterwelt und glaubten das in dieser Nacht nach Anbruch der Dunkelheit, die Verstorbenen ihre ehemaligen, irdischen Wohnstätten wieder aufsuchten.
Viele glaubten auch, dass die Toten kommen würden um offene Rechnungen zu begleichen und sich zu rächen, daher vermieden sie es, ihre Häuser zu verlassen oder verkleideten sich in unschöne Gestalten, um nicht erkannt zu werden.
In dieser Zeit sind die Schleier zur "Anderswelt" sehr dünn. Nie sind die Tore soweit geöffnet, wie in dieser magischen Phase.
In dieser besonderen Nacht, herrschen keine Gesetze und Regeln und alles ist möglich.
Der Tod und das Sterben stehen im Fokus und man war der Auffassung, das nur der Tod in der Lage sei, neues Leben zu erschaffen.
Sie tanzten ums Feuer, welches Licht , Wärme und Schutz brachte und es wurden Teller mit Essen, ein Glas Wein und eine Kerze auf das Fensterbrett, zur Hintertüre oder aber ein weiteres Gedeck bei Tisch aufgedeckt, um die Ahnen und Verstorbenen zu ehren und sich so bei ihnen zu bedanken.
Es ist die Zeit in der wir Altes loslassen dürfen um Platz zu schaffen für das Neue.
Mit Hilfe der Trommeln, erreicht der Schall die "Anderswelt" und wir können es noch wunderbar mit unserem Klangei, mit dem Erdenklang und anderen Hilfsmitteln wie z.B. ätherischen Ölen und Räucherungen mit Harzen, Salbei, Rosmarin, Lavendel, Patchouli und Weihrauch... unterstützen.
Noch heute werden zu Samhain viele Traditionen, Bräuche und Rituale durchgeführt.

Halloween
Nachdem die Iren ihre Bräuche mit nach Amerika nahmen, wurde aus Samhain langsam aber doch Halloween.
In Amerika wird Halloween riesen groß gefeiert, seit den 90er Jahren, hat dieses Fest vor allem schon Mittel-Europa erreicht.
Nicht nur für unsere Kinder ist Halloween heute kaum noch weg zu denken, nein auch wir Erwachsenen lieben es, uns für eine Nacht in Wesen der Nacht, Monstern und anderen gruseligen Gestalten zu verwandeln. Es ist fast wie ein "dunkel angehauchtes Faschingsfest", wo man leckere Süßigkeit bekommt und bei nicht - Erfolg, Streiche spielen darf. "Trick or treat", "Süßes sonst gibt's Saures".
Aber auch der Kürbis spielt zu Halloween eine wichtige Rolle. Er wird ausgehüllt und dann schnitzt man gruselige Gesichter und Fratzen hinein. Er soll die bösen Seelen, Geister, Monster und sonstigen schrecklichen und gefährlichen Gestalten abschrecken und fernhalten. 

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Allerheiligen

Im 9.Jahrhundert (n. Chr.) beschloss der damalige Papst, am 1.November auch im Christentum Verstorbenen zu gedenken und führte den Tag der Heiligen ein.
So entstand Allerheiligen, auf englisch "all hallows".
Der Abend vor Allerheiligen - "all hallows evening"- wurde irgendwann zu "Halloween".
Zu Allerheiligen gedenken wir den Verstorbenen Seelen, besuchen ihre Gräber, erinnern uns an sie und lassen sie dadurch "aufleben" und in unserem Herzen leben.
Ein typisches Gericht ist auch heute noch der Allerheiligen Striezel, welcher wie ein Zopf geflochten wird und daran erinnert, als die Frauen sich aus Trauer den Haar-Zopf abschnitten.

Allerseelen

In der römisch katholischen Kirche ist der 2.November der "Tag des Gedenkens aller heiligen und verstorbenen Gläubigen". Es wird an die Heiligen und Märtyrer, sowie an alle verstorbenen gläubigen Seelen gedacht.
Durch Gebete, Fürbitten und Almosen, wird an die armen Seelen gedacht und die Seelen der Verstorbenen steigen vom Fegefeuer auf.
Vor allem in den Alpenländern gibt es bis heute noch zahlreiche Volksbräuche.
Im evangelischen Glauben wird der 2.November als "Buß- und Betttag" bezeichnet und ist ein Festtag für alle Verstorbenen. Seelenlichter werden entzündet und man erzählt sich Geschichten von den Verstorben.

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Weitere besondere Tage in dieser Zeit sind:

Der Reformationstag, welcher in der evangelischen christlichen Kirche am 31.Oktober gefeiert wird, zum Gedenken an die Reformation der Kirche durch Martin Luther.

Der Weltspartag, ebenso am 31.Oktober, an dem viele Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern gerne die Bank aufsuchen um gespartes Spardosen-Geld auf ein Sparbuch zu legen um dafür kleine Geschenke der Banken entgegen zu nehmen. Wir geben es ab - trennen uns davon, damit es später Früchte tragen darf. Hat doch etwas Plutonisches.

Und natürlich nicht zu vergessen, im November beginnt auch der Fasching am 11.11. um 11:11uhr. Eine Zeit wo man sich in alles verwandeln kann, worauf man gerade Lust hat.

Willkommen November - in der Pluto Energie

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Im November befinden wir uns in der Pluto-Energie, welche uns dabei hilft in unsere Tiefe zu gehen und unsere Schattenanteile zu betrachten um sie dann transformieren zu können.
Sie unterstützt uns auch bei der Aufarbeitung und hilft uns los zulassen.
Es sind Prozesse der Wandlung, der Transformation, wie der Phönix aus der Asche oder auch die Raupe, die zum Schmetterling wird.

"Die Raupe muss sterben, damit der Schmetterling fliegen kann."

Wir lassen los, damit Neues platz hat.
Auch was unseren Körper betrifft dürfen wir jetzt entschlacken und unseren Darm reinigen um alles Alte raus zu schwemmen.
Es ist keine einfache Zeit, viele Beziehungen werden "auf die Probe gestellt", aber wir haben die Chance in unsere Tiefen zu gehen und in Liebe miteinander zu wachsen.
Es liegt ganz an uns, wie wir den November für uns nutzen und wo wir unsere Aufmerksamkeit hinwenden.
Draußen ist es kalt und oft nass, der Nebel zeigt sich von seiner schönsten Seite und der Wind bläst uns alle negativen Energien hinweg.
-Wir dürfen alles loslassen was wir nicht mehr brauchen und was uns nicht mehr dient.
-Wir dürfen Ballast abwerfen und unsere Flügel wieder ausbreiten um in eine wunderbare neue Zukunft   zu starten.
-Wir dürfen tief einatmen, um die frische Luft in uns aufzunehmen, welche uns die Kraft und Stärke für  das Neue gibt.
-Wir dürfen Schritt für Schritt ein Stückchen weiter gehen in eine wunderbare Zeit der Liebe und Wärme.

Bald schon eröffnen die ersten Christkindl- und Weihnachts-Märkte und der Duft von Leckereien und Punsch steigt uns wieder in die Nasen.
Die besinnlichste Zeit des Jahres rückt immer näher und wir dürfen uns jetzt schon auf das Fest der Liebe freuen. Wie wir wissen, ist bekanntlich ja die Vorfreude die Schönste von allen.

Zur Unterstützung in dieser Zeit, hilft uns das Klangei mit sanften Frequenzen, wie auch zum Beispiel die Pluto-Stimmgabel (140,25 Hertz) oder auch die Om-Stimmgabel (136,10 Hertz).
Die ätherischen Öle Vetiver (ein sehr erdiges Öl), Zypresse wie auch die Cistrose
Bei den Steinen finden wir Helfer wie den Malachit, Larimar, Onyx, das Tiegerauge rot und viele weiter wunderbare Schätze unserer Mutter Erde.
Du kannst auch Edelstein Wasserstäbe wunderbar nutzen, wie auch die Harimoni Karten, welche dir den für dich passenden Ausgleich bringen können.

In diesem Sinne wünschen wir euch eine entlastende Zeit der Transformation und Leichtigkeit.

Text und Recherche Flowi Team Katharina

Naturbilder: wutzl-fotografie.at

 

edelsteinstab-Lebensenergie
Glaskugel_about
Verschiedene Harimonikarten in blau, rot und schwarz